Ein englisches Sprichwort sagt: „Man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.“
Wissen Sie, was ich denke? Wenn man diesem Pferd einen Call-to-Action geben würde, etwa „Trink dieses Wasser, um deinen Durst zu stillen“, würde es Ihr Angebot eines kühlen, erfrischenden Schlucks wohl eher annehmen.
(Aber natürlich kann ich die Gedanken eines Pferdes nicht lesen. Vielleicht ist es auch einfach nur stur.)

„Du kennst mich nicht.“
Mein Punkt ist folgender: Sie können den ganzen Tag lang Inhalte erstellen, die die Bedürfnisse Ihrer Leser erfüllen, aber wenn Sie ihnen nicht den Weg zum nächsten Schritt weisen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie diesen nicht gehen werden.

„Wie wäre es, wenn du uns einfach in Ruhe lässt? Wie wäre es damit?“
Genau hier kommt ein wirkungsvoller Call-to-Action ins Spiel. Indem Sie Marketing-CTAs erstellen, die Ihre Zielgruppe zu der gewünschten Aktion führen, generieren Sie nicht nur neue Leads, sondern versorgen Ihre Besucher auch mit den Informationen, nach denen sie suchen. Das ist eine echte Win-Win-Situation.
Aber diese großartigen Ergebnisse bei der Lead-Generierung werden Sie nicht erzielen, indem Sie einfach irgendeinen alten CTA dort einfügen. Ein CTA muss gut – nein, großartig – darin sein, Ihre Leser dazu zu ermutigen, diesen wertvollen nächsten Schritt auf ihrer Customer Journey zu gehen.
Was einen großartigen CTA ausmacht
Wenn es eine Erkenntnis gibt, die Sie aus diesem Beitrag mitnehmen sollten, dann ist es die, dass Ihre Marketingstrategie ohne CTAs nicht erfolgreich sein wird – und das gilt für jeden einzelnen Content, den Sie erstellen. Hier möchte ich die wichtigsten Elemente behandeln, die Sie benötigen, um einen effektiven CTA zu erstellen, der aus all Ihren Contentressourcen Leads generiert.
1. Ankertext
Ein Ankertext-CTA ist im Grunde ein schriftlicher Aufruf zum Handeln. Er wird in der Regel in der ersten Hälfte eines Blogbeitrags oder eines anderen schriftlichen Contents eingefügt. Seht euch dieses Beispiel von HubSpot an:
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Quelle: HubSpot
Ankertext-CTAs, die mit Landingpages an anderer Stelle auf der Website verlinkt sind, führen die Leser direkt zu dem, wonach sie suchen.
Diese Art von CTAs ist unglaublich effektiv bei der Generierung von Leads. Zwischen 47 und 93 Prozent der Leads wurden durch die Ankertext-CTAs von HubSpot generiert (nicht nur durch den oben aufgeführten, sondern insgesamt). Das ist ziemlich beeindruckend.
Beachten Sie beim Verfassen von Ankertexten, dass Sie eine handlungsorientierte Sprache verwenden sollten. „Jetzt herunterladen, um …“, „Hier klicken, um …“ oder „Erhalten Sie die neuesten Nachrichten zu …“ sind alles Beispiele, mit denen Sie experimentieren können, um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt.
Scheuen Sie sich nicht, Ankertext-CTAs auch einmal etwas länger zu gestalten.
Außerdem können Sie bei Ankertext-CTAs die Texte länger gestalten. Ihre potenziellen Kunden werden nicht auf etwas klicken, das zu kurz ist und vielleicht nicht klar macht, was sie davon haben. Sie sind aus einem bestimmten Grund auf Ihre Website gekommen – nutzen Sie also diese längeren CTAs, um zu zeigen, wie Sie ihnen genau das bieten, was sie wollen.
2. Text für CTA-Buttons
Auch bei CTAs, bei denen der Schwerpunkt eher auf dem Design liegt, müssen Sie dennoch die richtigen Formulierungen verwenden. Genau wie bei Ankertexten ist eine handlungsorientierte Sprache der richtige Weg.
Bei designorientierten CTAs, die einen anklickbaren Button für Interessenten enthalten, haben Sie jedoch nicht so viel Platz, um Ihre Botschaft auszubreiten. Seien Sie also so prägnant wie möglich. Formulierungen wie „Jetzt herunterladen!“ oder „Abonnieren“ sind gute Beispiele für kurze und prägnante Formulierungen. Natürlich können Sie den Rest des CTAs oberhalb des Buttons nutzen, um Ihr Angebot näher zu erläutern.
Hier ist ein Beispiel von QuickSprout, das dem Marketingexperten in Ihnen gefallen wird:
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Quelle: HubSpot
Diese Art von CTAs spricht Ihre Leser eher emotional an. Sie könnten befürchten, etwas zu verpassen, oder sich dazu gedrängt fühlen, sofort zu klicken. Wie dem auch sei: Potenzielle Kunden finden visuelle Handlungsaufforderungen verlockend – eine Marke verzeichnete einen Anstieg der Klicks um 45 Prozent, als sie diese Button-CTAs einsetzte.
3. Farben von CTAs
Jetzt kommt der Teil, der Spaß macht. Jedenfalls mehr oder weniger.
Es mag zwar schön und gut klingen, einfach eine beliebige Farbe zu verwenden, auf die Sie gerade Lust haben. Aber wenn es darum geht, den richtigen Farbton für Ihren CTA-Button auszuwählen, steckt noch viel mehr dahinter. Ihr CTA soll sich vom restlichen Inhalt der Seite abheben, und durch die Wahl der richtigen Farbe erreichen Sie dieses Ziel.
Es gibt keine bestimmte Farbe, die Ihre Lead-Generierung in die Höhe schnellen lässt. Es liegt an Ihnen, mit den Farben zu experimentieren und herauszufinden, was für Ihre Marke und Ihre Zielgruppe am besten funktioniert. Es gibt jedoch einige Statistiken, die zeigen, dass hellere, dominantere Farben mehr Klicks erzielen:
- Ein Unternehmen stellte fest, dass es durch die Umstellung seiner CTA-Buttons auf Orange einen Anstieg der Konversionen um 33 Prozent verzeichnen konnte.
- Rot hat nachweislich die Lead-Zahlen für mehrere Marken erheblich gesteigert; ein Unternehmen verzeichnete dabei ein Wachstum von 34 Prozent.
Natürlich sollte die Wahl der Farbe auch vom gesamten Farbschema Ihrer Website abhängen. Wählen Sie eine Farbe, die einen schönen Kontrast zu Ihrer Website bildet, und keine, die das Auge beleidigt.
Ich sage nur so viel: Schauen Sie sich die beiden folgenden Beispiele an. Auf welches würden Sie eher klicken?
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4. Platzierung
Lage. Lage. Lage. Wo ein CTA auf einer Seite platziert wird, ist genauso wichtig wie der Text, den er enthält, und die Farben, die verwendet werden.
Womöglich gehen Sie davon aus, dass ein Call-to-Action am besten ganz oben auf der Seite aufgehoben ist, damit er den Lesern direkt ins Auge springt. Das muss jedoch nicht der Fall sein. Ein Marketingexperte stellte fest, dass die Platzierung eines CTA im oberen Seitenbereich die Konversionsrate um 17 Prozent senkte. Menschen lesen Websites nicht so, wie sie Zeitungen lesen. Es stört sie nicht, ein wenig nach unten zu scrollen, um weitere Informationen zu erhalten.
Doch den CTA ganz am Ende der Seite zu platzieren, muss ebenfalls nicht zwangsläufig funktionieren. Eine Marke verglich zwei verschiedene Platzierungen eines CTA. Das Ergebnis: Die Webseite, auf der der CTA knapp unterhalb des direkt sichtbaren Bereichs – unmittelbar nach dem ersten Scrollen – integriert war, erzielte 41 Prozent mehr Konversionen als die Version mit dem CTA am äußersten Seitenende.
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Aber egal, wo Sie Ihren CTA auf einer Seite einfügen, machen Sie diese Position nicht zu seiner endgültigen Platzierung. Testen Sie immer verschiedene Platzierungen, um zu sehen, wie Ihre Leser darauf reagieren. Nur so finden Sie heraus, was wirklich funktioniert.
Die Erstellung eines hervorragenden CTAs erfordert vielleicht etwas Zeit und Geduld, aber letztendlich erhalten Sie ein wertvolles Instrument, das Ihre Besucher konvertiert. Lassen Sie Ihre potenziellen Kunden – und Ihre Bemühungen zur Lead-Generierung – nicht im Stich. Weisen Sie ihnen stattdessen mit gut gemachten CTAs den richtigen Weg.

