Wenn Sie im Internet suchen oder scrollen, stoßen Sie unweigerlich auf eine Liste bezahlter Anzeigen, bevor Sie zu organischen Inhalten gelangen. Oder Sie finden gesponserte Anzeigen, die überall in Ihrem Social-Media-Feed verstreut sind.
Manchmal sind diese Anzeigen genau das, wonach Sie gesucht haben, oder sie beantworten eine Frage, die Sie sich gestellt haben – also klicken Sie darauf.
Ein Werbetreibender hat dafür bezahlt, dass Sie sein Ergebnis interessant genug finden, um darauf zu reagieren.
Diese Art von Marketing wird als PPC bezeichnet. Und der Preis für das Klicken auf PPC-Anzeigen ist der CPC. Sie wissen nicht, was diese Abkürzungen bedeuten?
Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen.
PPC vs. CPC: Was ist der Unterschied?
Pay-per-Click oder PPC ist eine Methode der bezahlten Online-Werbung, bei der Unternehmen nur für eine Anzeigenplatzierung bezahlen, wenn diese angeklickt wurde. Diese Anzeigen erscheinen vorwiegend oben auf den Suchergebnisseiten (SERPs) oder beim Scrollen durch soziale Medien.
Cost-per-Click oder CPC ist der Begriff, der für die Gesamtkosten jedes Klicks steht.
Beispiel für PPC vs. CPC
Sie sind Marketingstratege und möchten, dass Ihr Unternehmen online mehr Aufmerksamkeit erhält. Nach einigen Recherchen stellen Sie fest, dass bezahlte Werbung eine gute Möglichkeit ist, schnell Kunden auf Ihre Website zu bringen.
Eine Methode, auf die Sie dabei besonders aufmerksam geworden sind, ist PPC-Werbung.
Eine gut platzierte PPC-Marketinganzeige erleichtert die Neukundengewinnung und verbessert Ihre SERP-Präsenz schneller als Suchmaschinenoptimierung (SEO). SEO kann Ihnen helfen, organisch höhere Platzierungen in Suchmaschinen zu erzielen, aber das dauert länger.
Daher verfassen Sie Anzeigentexte und Landingpages, um auf Schlüsselbegriffe zu bieten, die ganz oben auf den SERPs von Google erscheinen. Diese Anzeigen leiten zu optimierten Landingpages weiter, die die Suchanfragen Ihrer Kunden beantworten.
Beispiel:
Sie beschließen, Ihre PPC-Kampagne für einen Tag für 100 Euro zu schalten. An diesem Tag wurde Ihre Anzeige 250 Mal angeklickt. Teilen Sie die Kosten der Anzeige durch die Anzahl der Klicks und Sie erhalten einen CPC von 0,40 Euro für diese PPC-Anzeige.
Mit anderen Worten:
100 € maximales Limit für die PPC-Kampagne/250 Klicks = 0,40 € CPC
PPC ist also eine Art von Marketingkampagne, bei der der CPC die Kosten für die Durchführung dieser Kampagne darstellt.
Erreichen Sie Kunden dort, wo sie sind – mit einer bezahlten Werbekampagne
PPC kann viele verschiedene Formen annehmen. Display-Anzeigen werden auf Instagram und Facebook verwendet.
Videoanzeigen sind typisch für YouTube.
Textwerbung wird am häufigsten bei Google verwendet, aber auch hier haben Sie sicherlich bereits Video-, Display- und Shopping-Anzeigen gesehen.
Die PPC-Strategie kann sich auf mehrere Plattformen erstrecken, darunter:
- Google-Anzeigen,
- Bing-Anzeigen,
- Amazon-Anzeigen,
- Microsoft-Anzeigen,
- YouTube-Anzeigen,
- Facebook-Anzeigen,
- Instagram-Anzeigen.

Auf der linken Seite sehen Sie ein Beispiel für Google-PPC-Anzeigen für Marketingagenturen, die ihre Marketingstrategien verkaufen möchten. Die Suchanfrage „Wie funktioniert Pay-per-Click?“ ist ein Schlüsselbegriff, der einen Prozess aus Inhalt und Geboten beinhaltet.
Dieser Prozess umfasst die Erstellung von Anzeigentexten und Landingpages. Marketingverantwortliche bieten dann in Google Ads auf den Schlüsselbegriff „Wie funktioniert Pay-per-Click?“ und kaufen sich so einen Platz auf den SERP-Seiten – in der Hoffnung, dass Sie ihn sehen.
Am unteren Rand der SERP-Seite befindet sich das erste organische Suchergebnis.
Das Bild rechts ist eine Retargeting-Anzeige, die auf meinem Musikverlauf, ähnlichen Videos, die ich angeklickt habe, und der Sia-Fanseite basiert, die ich auf Facebook aufmerksam verfolge (ihr Musikvideo „Elastic Heart“ war einfach großartig und seitdem bin ich ein Fan).
Verbessern Sie Ihre digitale Marketingstrategie mit Retargeting-Tools
Die Sia-Werbekampagne erschien ursprünglich auf Facebook, aber ich habe auch auf YouTube und Spotify Inhalte zu Sia gefunden. Mit Retargeting-Tools kann Ihre Kampagne für Suchende an vielen verschiedenen Orten erscheinen, je nach deren Interaktionen.
Diese Interaktion kann das Ausfüllen eines Kontaktformulars ohne Kauf oder das Verlassen eines Online-Warenkorbs und das Schließen der Seite sein.
Retargeting ist eine hervorragende Strategie, um Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht vergessen hätten, Ihre Website zu besuchen. Tatsächlich verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein potenzieller Kunde konvertiert, nachdem er eine Retargeting-Anzeige fünf- bis sechsmal gesehen hat.
Aber um zu konvertieren, muss er zuerst auf die Anzeige klicken.
Hier kommt PPC ins Spiel.
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Wie wird CPC berechnet und wie wirkt es sich auf die PPC-Performance aus?
Anders als in dem oben genannten einfachen Beispiel für eine Werbekampagne hängt der CPC in der Realität von mehreren Faktoren ab:
- wie wettbewerbsfähig Ihre Keywords sind,
- die Klickrate,
- das Suchvolumen für das Keyword,
- der Anzeigenrang.
Unabhängig von der Branche oder dem Unternehmen gelten diese Standards für alle digitalen Werbeplattformen. Jede Plattform legt ihre eigenen Qualitätsstandards fest, um zu bestimmen, wo Ihre Anzeige erscheint.
Keine zwei Plattformen kosten dasselbe
Die meisten Plattformen verwenden ein Bieterverfahren, um den CPC eines bestimmten Keywords zu bestimmen. Das Bieterverfahren ähnelt einem Marktplatzgebot, bei dem die Kosten umso höher sind, je begehrter ein Keyword ist.
Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der durchschnittlichen Kosten für einige Werbenetzwerke als Beispiel (Hinweis: Ihre eigenen Ergebnisse können abweichen):
Google: 0,50 €
- Dieser wird durch Ihre tatsächlichen Kosten pro Klick bestimmt, die sich von dem Höchstbetrag unterscheiden können, den Sie bereit sind, für einen Klick zu zahlen.
Facebook: 1,00 €
- Der Bietprozess basiert auf Angebot und Nachfrage. Der Preis einer PPC-Anzeige auf Facebook bestimmt sich durch das Gebot, den Wert, den Kunden durch das Klicken auf Ihre Anzeige erhalten, und die Anzahl der Aktionen, die jemand nach dem Klicken auf die Anzeige ausführen kann (Follow, Kauf usw.).
YouTube: 0,60 €
- Dies ist eine typische Gebotsstruktur, die auf Anzeigentyp und Targeting-Optionen basiert, mit Ausnahme des Anzeigenformats. Zu den Anzeigenformaten auf YouTube gehören Display-, Overlay- und überspringbare Videoanzeigen.

Die Entscheidung zwischen bezahlten Suchanzeigen oder bezahlten Social-Media-Anzeigen hängt davon ab, wer Ihre Zielgruppe ist und wo diese sich im Kaufprozess befindet.
Konsultieren Sie Ihre Käuferprofile, um zu verstehen, wo Ihre Zielgruppe die meiste Zeit verbringt und wo Sie sie während ihres Kaufprozesses erreichen können.
Beispiel: Eine Display-Anzeige auf Google eignet sich hervorragend für Kunden, die sich in der Recherchephase befinden. Eine Social-Media-Anzeige ist hingegen besser für diejenigen geeignet, die Ihre Marke noch nicht kennen, und kann dazu beitragen, die Markenbekanntheit zu steigern.
Entwickeln Sie einen strategischen Ansatz für Ihre nächste PPC-Kampagne
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein kleiner Pflanzenladen in Wiesbaden, der gerade eine neue Lieferung wunderschöner Sukkulenten erhalten hat.
Während die Anwohner in der Nachbarschaft vielleicht wissen, dass Ihr Geschäft an diesem Standort existiert, müssen Sie zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um Ihre Online-Präsenz auf nicht-lokale digitale Kunden auszuweiten.
Hier sind die Schritte, die Sie befolgen müssen, um Ihr trendbewusstes, pflanzenliebendes Publikum zu erreichen.
1. Wählen Sie Ihre Keywords
Das Ziel ist es, eine Reihe von Keywords auszuwählen, die sich auf Sukkulenten beziehen und für Ihr Unternehmen am lukrativsten sind.
Beispiele:
- „Sukkulenten kaufen“
- „Online Verkäufer Sukkulenten“
- „Pflanzen online kaufen“
Diese Begriffe zeigen deutlich die Absicht des Suchenden: Er hat sein Portemonnaie gezückt und ist bereit, einen Kauf zu tätigen.
Tools wie SEMrush oder Google Keyword Planner eignen sich hervorragend, um Keyword-Ideen zu sammeln und zu verstehen, wie hoch die Konkurrenz sein könnte und welche Kosten mit der Verwendung dieser Keywords verbunden sind.
2. Gestalten Sie Ihre Anzeige
Hier können Sie Ihrer Zielgruppe zum ersten Mal Ihre Marke auf kreative Weise präsentieren.
Die Erstellung einer motivierenden Anzeige mit einem CTA (Call-to-Action) kann schwierig sein. Hier sind ein paar Tipps:
- Halten Sie sie kurz. Wählen Sie 3 bis 10 Wörter, die dem Leser genau sagen, was Sie von ihm erwarten („Kommen Sie noch heute vorbei!“, „Klicken Sie hier und erhalten Sie 50 % Rabatt“ usw.).
- Verwenden Sie Aktionsverben für den Anfang Ihres CTA (holen, gehen, herunterladen, abonnieren, anmelden, geben, kaufen usw.). Dadurch wird Ihr CTA sehr klar und zieht gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf sich.
- Fügen Sie Ihr Logo oder Ihren Firmennamen hinzu.
- Gestalten Sie Ihre Anzeige so, dass sie visuell ansprechend und dennoch auffällig ist.
- Achten Sie darauf, dass die Farben und die Typografie mit Ihrer Marke übereinstimmen.
- Sorgen Sie dafür, dass der CTA mit einem Link, der zu Ihrer Landingpage führt, anklickbar ist.
3. Optimieren Sie Ihre Landingpage
Fügen Sie Ihre Ziel-Keywords an relevanten, natürlichen Stellen auf Ihrer Landingpage ein, z. B. im Titel, in der Meta-Beschreibung und im Fließtext. Verwenden Sie ein Tool wie MarketMuse, um genau zu erfahren, wo Ihre Seite im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern steht und wie Sie den Inhalt anpassen können, um seine Leistung zu verbessern.
4. Legen Sie Ihre Gebotsanforderungen fest
Dies kann etwas schwierig sein, wenn Sie mit dem Prozess noch nicht vertraut sind. Wir verwenden Google Ads als Beispiel für unser hypothetisches Pflanzengeschäft:
- Überprüfen Sie den Google Keyword Planner: Geben Sie Ihr Ziel-Keyword ein (Sukkulenten kaufen) und vergleichen Sie die Preise für vorgeschlagene Gebote.
- Trennen Sie Ihre Keywords in Google-Anzeigengruppen von allgemeinen (Sukkulenten) zu spezifischen (Sukkulenten kaufen, Online Verkäufer Sukkulenten, Pflanzen online kaufen, Pflanzenladen Wiesbaden usw.).
- Verwenden Sie Geotargeting, wo es sinnvoll ist.
- Bieten Sie genau die vorgeschlagenen Gebotskosten für spezifische Keywords und etwas weniger für allgemeine Keywords – die allgemeine Suche ist möglicherweise nicht genau relevant für die tatsächliche Suche einer Person (z. B. „Was sind die beliebtesten Sukkulenten?“).
- Fügen Sie für jedes Keyword oder jede Phrase eine relevante Landingpage hinzu.
- Legen Sie Ihren maximalen CPC auf der Grundlage Ihrer Gewinnspanne und Ihres CPA fest.
Jede Werbeplattform ist ein wenig anders, aber Sie sollten sich ein gutes Bild davon machen, wie Ihre Anzeigen performen werden und wie viel Ihre Kampagne kosten wird.
5. Analysieren Sie Ihre Ergebnisse
Jedes Werbenetzwerk ist anders und Ihre Ergebnisse werden variieren. Was für eine Facebook-Anzeige gut funktioniert, muss möglicherweise für eine YouTube-Anzeige angepasst werden. Überwachen Sie Ihre Kampagnen kontinuierlich und vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit Ihrer prognostizierten Leistung. Nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor.
Mit all den oben genannten Tipps finden Ihre Sukkulenten sicher ein gutes Zuhause in Wiesbaden.
Anmerkung der Redaktion: Aktualisiert im Januar 2026.

