Wenn wir Social-Media-Ads für unsere Kunden schalten, fragen diese uns oft nach Branchen-Benchmarks. Dieses Interesse ist berechtigt. Schließlich sollte ein Unternehmen, das bezahlte Social-Media-Inhalte veröffentlicht, wissen, wie seine Anzeigen im Vergleich zu denen der Konkurrenz und im Branchen-Durchschnitt abschneiden.
Deshalb haben wir das Internet durchforstet, um branchenspezifische Daten für 5 Social-Media-Plattformen zu finden:
- Benchmarks für Social-Media-Werbung auf Facebook.
- Benchmarks für Social-Media-Werbung auf LinkedIn.
- Benchmarks für Social-Media-Werbung auf YouTube.
- Benchmarks für Social-Media-Werbung auf Instagram.
- Twitter-Benchmarks für Social-Media-Werbung.
Um welche Social-Media-Kennzahlen geht es hier?
Unser Fokus liegt hier auf Kennzahlen für Social-Media-Advertisement – nicht auf organischen Leistungskennzahlen. Wir betrachten also speziell Aspekte wie die Interaktion mit bezahlten Anzeigen und gesponserten Beiträgen auf den einzelnen Plattformen.
Die von uns behandelten KPIs variieren leicht je nach Plattform, was zum Teil daran liegt, wie Nutzer plattformübergreifend mit Anzeigen interagieren, und zum Teil an den Unterschieden in den Daten, die für die jeweilige Branche und App veröffentlicht wurden. Im Allgemeinen befassen wir uns jedoch mit mehreren Schlüsselkennzahlen, darunter:
- Klickrate (CTR)
- Kosten pro Klick (CPC)
- Kosten pro Tausend (CPM)
- Kosten pro Conversion
Auch die Branchen, die im Rampenlicht stehen, variieren. In jeder von uns untersuchten Datenquelle sind die Geschäftskategorien etwas anders gegliedert. Das ist jedoch nachvollziehbar: Die Branchen, die Inhalte auf Plattformen wie Facebook sponsern, tendieren eher zum Lifestyle- und B2C-Bereich. Die Aufschlüsselung der auf LinkedIn werbenden Branchen hingegen fällt stärker in den professionellen B2B-Bereich.
Natürlich gibt es zahlreiche Überschneidungen. Das bedeutet lediglich, dass Ihr eigenes Unternehmen möglicherweise in mehreren verschiedenen Branchen vertreten ist – von „Software und Internet“ bis hin zu „Wirtschaft und Finanzen“.
So oder so: Unabhängig davon, in welcher Branche Sie tätig sind und auf welcher Plattform Sie werben, finden Sie in dieser Zusammenstellung einige nützliche Informationen. Die Daten in diesem Artikel beziehen sich auf den US-Markt – sie können aber auch für deutschsprachige Märkte wichtige Anhaltspunkte geben.
Facebook Ads Benchmarks
Facebook ist eine zunehmend vielseitige Social-Media-Plattform, die Nutzern Dutzende von Möglichkeiten bietet, mit Freunden, Familienmitgliedern, Interessengruppen, lokalen Unternehmen, globalen Marken, Nachrichtenagenturen und vielem mehr in Kontakt zu treten.
Es überrascht daher nicht, dass die App eine breite Palette an gesponserten Inhaltstypen unterstützt. Zu den Facebook-Anzeigenformaten gehören:
- Fotos mit Bildunterschriften
- Videos
- Verlinkte Karussell-Inhalte
- Stories
- Messenger-Anzeigen
- Produktkollektionen
- Interaktive Spiele
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Welches Format Sie für Ihr Unternehmen wählen, hängt davon ab, welches Produkt oder welche Dienstleistung Sie bewerben, aber es gibt keine Grenzen dafür, wie Sie Ihre Angebote präsentieren können.
Wie schneiden Ihre Anzeigen im Vergleich zu denen Ihrer Branchenkollegen ab? Finden wir es heraus.
Klickrate bei Facebook-Anzeigen nach Branche
Es ist toll, wenn Nutzer Ihre Anzeige sehen, aber noch besser ist es, wenn sie darauf klicken und sich Zeit nehmen, um sich mit Ihrem Angebot auseinanderzusetzen. Als Benchmark für Social-Media-Anzeigen hilft die Klickrate dabei, zu verdeutlichen, wie Sie in dieser Hinsicht abschneiden.
Die Klickrate gibt an, wie viel Prozent der Personen, denen Ihre Anzeige ausgespielt wurde, auch wirklich darauf geklickt haben. Die Grundformel lautet:
Anzahl der Anzeigenklicks ÷ Anzahl der Anzeigenimpressionen x 100 = Klickrate (%)
Auf Facebook liegt die durchschnittliche CTR branchenübergreifend bei 0,90 %. Das bedeutet, dass im Durchschnitt etwa alle 110 Impressionen eine Person auf eine Facebook-Anzeige klickt.
Die Rechtsbranche und der Einzelhandel liegen mit den beiden höchsten CTRs Kopf an Kopf und bewegen sich um die 1,6 %. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmen in diesen Branchen tendenziell einen Klick pro etwa 60 Impressionen erzielen.
Der Sektor für Beschäftigung und Berufsausbildung verzeichnet hingegen mit 0,47 % die geringste Resonanz – das entspricht etwas weniger als einem Klick pro 200 Impressionen.
Um mehr über die Leistung verschiedener Anzeigen zu erfahren und Einblicke zu gewinnen, können Sie die Facebook Ad Library nutzen, eine umfassende Ressource, mit der Sie derzeit auf Facebook geschaltete Anzeigen einsehen können. Dieses Tool kann Ihnen helfen zu verstehen, was in Ihrer Branche am besten funktioniert, und möglicherweise die Leistung Ihrer eigenen Anzeigen zu verbessern.

Facebook Ads Kosten pro Klick nach Branche
Während die Klickrate angibt, wie oft Ihre Anzeige angezeigt werden muss, bevor sie angeklickt wird, zeigt Ihnen der Cost-per-Click, wie viel es Sie kostet, diesen so wichtigen Klick zu erhalten.
So wird der CPC berechnet:
Gesamtausgaben für Anzeigen ÷ Anzahl der Anzeigenklicks = Kosten pro Klick (€)
Wenn Sie also in einem bestimmten Monat 2.000 € ausgegeben und 1.075 Klicks erhalten haben, würde Ihr CPC 1,86 € betragen. Und das würde genau dem Benchmark für die Kosten pro Klick über alle Branchen hinweg entsprechen, die auf Facebook werben.
Die Finanz- und Versicherungsbranche hat mit 3,77 $ den höchsten CPC, während die Bekleidungsindustrie mit nur 0,45 $ einen deutlich günstigeren Richtwert aufweist. Auch der Einzelhandel sowie die Reise- und Gastgewerbebranche haben CPCs unter 1,00 $.

Facebook Ads Conversion Rate nach Branche
Wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt, hoffen Sie, dass er die von Ihnen gewünschte Aktion ausführt. Die konkrete Art der Conversion hängt von Ihrem Angebot und Ihrer Branche ab – es kann sich um einen Kauf, den Download eines Whitepapers oder etwas ganz anderes handeln. In jedem Fall ist es hilfreich zu wissen, wie viel Prozent Ihrer gesamten Klicks zu Ergebnissen führen.
Für Facebook ist es nicht immer einfach, dies anhand der verfügbaren Daten zu berechnen, daher verwendet die Plattform manchmal statistische Modelle, um die Klick-Conversion-Raten zu schätzen. Hier ist jedoch eine einfache Formel, mit der Sie Ihre eigene Anzeigenperformance ermitteln können:
Anzahl der Anzeigenkonversionen ÷ Anzahl der Anzeigenklicks x 100 = Konversionsrate (%)
Der branchenübergreifende Richtwert liegt bei 9,21 %, was bedeutet, dass von 100 Klicks auf eine Anzeige etwa 9 Personen eine Conversion ausführen.
Die branchenspezifischen Durchschnittswerte variieren jedoch stark: Bei Industriedienstleistungen liegt der Wert bei nur 0,71 %, im Fitnessbereich hingegen bei 14,29 %. Was die Konversionsraten angeht, gilt: Je höher der Prozentsatz, desto besser – doch eine niedrigere Rate kann in Ihrer speziellen Branche durchaus dem Durchschnitt entsprechen.

Facebook Ads Cost per Action nach Branche
Wie Facebook erklärt: „Mit den Kosten pro Aktion (CPA) zahlen Sie nur für Aktionen, die Nutzer aufgrund Ihrer Anzeige ausführen. Dies ist nützlich, wenn Sie kontrollieren möchten, wie viel Sie für bestimmte Aktionen bezahlen.
Sie können den CPA beispielsweise nutzen, um zu überwachen, wie viel Sie im Durchschnitt für Link-Klicks statt für Impressionen bezahlen.“
Mit anderen Worten: Sie können sich dafür entscheiden, nur dann zu zahlen, wenn ein Facebook-Nutzer auf die gewünschte Weise mit Ihrer Anzeige interagiert, anstatt jedes Mal zu zahlen, wenn Ihre Anzeige angesehen wird. Für diesen gezielteren Ansatz zahlen Sie jedoch einen höheren Preis.
Branchenübergreifend liegt der durchschnittliche CPA bei 18,68 $. Der Bildungssektor hat mit 7,85 $ den niedrigsten Preis, während der Technologiesektor mit Kosten von 55,21 $ pro Aktion alle anderen Branchen übertrifft.
Mehrere Branchen liegen zwischen 21 und 32 US-Dollar, darunter Einzelhandel, Reise und Gastgewerbe, Beschäftigung und Berufsausbildung, Schönheitspflege, Rechtsberatung und Verbraucherdienstleistungen. Bei einem CPA zwischen 41 und 44 US-Dollar liegen die Finanz- und Versicherungsbranche sowie die Automobil- und Heimwerkerbranche.

Benchmarks für LinkedIn-Werbung
Mit mehr als 750 Millionen Mitgliedern aus der gesamten Geschäftswelt ist LinkedIn die Plattform der Wahl für Werbetreibende, die Entscheidungsträger und vielbeschäftigte Fachkräfte ansprechen möchten.
Zu den Optionen für gesponserte Inhalte auf LinkedIn gehören:
- Posts
- Direktnachrichten
- Stellenanzeigen
- Anzeigen in der Seitenleiste
- Dynamische Anzeigen
Einige ermöglichen es Werbetreibenden, Zielnutzer auf der Plattform direkt anzusprechen – und sogar direkt mit ihnen zu interagieren –, während andere eher traditioneller Natur sind.
Unabhängig davon, wie Ihr Unternehmen LinkedIn-Werbung nutzt, finden Sie hier einen hilfreichen Überblick über Anzeigen-Benchmarks aus einem Dutzend verschiedener Branchen:
Klickrate von LinkedIn-Anzeigen nach Branche
Insgesamt liegt die Klickrate für LinkedIn-Anzeigen branchenübergreifend (0,52 %) unter der Klickrate für Facebook-Anzeigen (0,90 %).
Das Einzelhandelssegment verzeichnet mit 0,80 % die höchste Klickrate, gefolgt von Transport und Logistik mit 0,67 %. Zwischen 0,40 % und 0,42 % liegen Software und Technologie, Hardware und Netzwerke sowie Medien und Kommunikation.

Kosten pro Lead bei LinkedIn-Anzeigen nach Branche
Die Kosten pro Lead (CPL) sind der Durchschnittspreis, den Sie als Werbetreibender zahlen, um einen Lead zu gewinnen. Die Verfolgung dieser Kennzahl hat höchste Priorität, wenn sich Ihre Werbekampagne auf die Lead-Generierung konzentriert. CPL mag ähnlich klingen wie Kosten pro Conversion und Kosten pro Aktion, bezieht sich jedoch speziell auf Anzeigen, die die Lead-Gen-Forms von LinkedIn enthalten.
Hier ist eine einfache Methode zur Berechnung Ihres CPL:
Gesamtausgaben für Anzeigen (€) ÷ Anzahl der Leads = Kosten pro Lead (€)
Während der durchschnittliche CPL bei 98 $ liegt, schwankt der Richtwert von Branche zu Branche ziemlich stark. In den Bereichen Hardware und Netzwerke müssen Sie mit 150 $ rechnen, um einen Lead zu generieren. Als Werbetreibender in den Bereichen Unternehmensdienstleistungen (60 $), Bildung (64 $) oder Medien und Kommunikation (65 $) zahlen Sie jedoch deutlich weniger.
Wie The B2B House hervorhebt, kann der CPL auf LinkedIn sogar noch stärker variieren, von 15 $ bis zu satten 350 $: „Diese enorme Schwankungsbreite ist auf die Zielgruppe, das Angebot und die Werbemittel zurückzuführen.“ Die Analyse des Branchendurchschnitts kann zwar ein guter Ausgangspunkt sein, doch „der beste Richtwert sind Ihre eigenen historischen Daten“.

Engagement-Rate von LinkedIn-Anzeigen nach Branche
Das Engagement umfasst alle Interaktionen mit Ihrer Anzeige – einschließlich Klicks, Likes, Kommentare, Shares und anderer Aktionen, je nach dem von Ihnen gewählten Anzeigentyp.
Es gibt eine einfache Methode, um herauszufinden, wie viele der Personen, die Ihre gesponserten Inhalte sehen, aktiv mit ihnen interagieren:
Anzahl der Interaktionen ÷ Anzahl der Impressionen x 100 = Ad-Engagement-Rate (%)
Der branchenübergreifende Richtwert für die Ad-Engagement-Rate von 1,22 % bedeutet, dass Sie etwa eine Interaktion pro 82 Impressionen erhalten.
Die meisten Branchen weichen nicht allzu stark von dieser Rate ab, wobei die niedrigste Interaktionsrate bei 0,90 % für Software- und Internet-Werbetreibende und die höchste bei 1,60 % für Werbetreibende aus der öffentlichen Verwaltung liegt.

YouTube Ad Benchmarks
YouTube ist ein idealer Ort für Werbetreibende, die überzeugende Videoinhalte zu teilen haben. Dank der vielfältigen Werbemöglichkeiten benötigen Sie weder den Bekanntheitsgrad eines Influencers noch eine große Anzahl an Abonnenten, um auf dieser populären Videoplattform auf sich aufmerksam zu machen..
Da Nutzer Berichten zufolge viermal häufiger Informationen über ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke auf YouTube einholen als auf anderen Plattformen, ist dies ein wichtiger Ort, um eine Werbepräsenz aufzubauen und kaufwillige Verbraucher zu erreichen.
Mögliche YouTube-Anzeigenformate sind:
- Videos, die Zuschauer nach 5 Sekunden überspringen können
- Videos, die nicht übersprungen werden können
- Bumper-Anzeigen (nicht überspringbare Anzeigen mit einer Dauer von maximal 6 Sekunden)
- Overlay-Bilder und -Texte
Klickrate von YouTube-Anzeigen nach Branche
Der branchenübergreifende Gesamt-CTR-Richtwert auf YouTube liegt bei 0,65 % und damit etwas höher als bei LinkedIn, aber niedriger als bei Facebook.
In einigen Branchen sind die Klickraten niedrig, darunter Restaurants (0,04 %), Haushaltsgeräte (0,05 %) sowie Regierungs- und Interessenverbände (0,07 %). Am oberen Ende des Spektrums liegen die durchschnittlichen Klickraten für die Bereiche Reisen und Einzelhandel bei etwa 0,78 % bzw. 0,84 %.

YouTube-Anzeigen: Kosten pro Aufruf nach Branche
Wenn Sie auf YouTube werben, wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe dort ist, um sich etwas anzusehen – und dass sie Ihre Anzeige wahrscheinlich vor oder während des Konsums dieses Inhalts sehen wird. Aber was bedeutet „Kosten pro Aufruf“ (CPV), insbesondere wenn Nutzer die Möglichkeit haben, Ihre Anzeige zu überspringen oder darauf zu klicken?
Laut YouTube „wird eine Aufruf gezählt, wenn jemand 30 Sekunden Ihrer Videoanzeige ansieht (oder die gesamte Dauer, falls diese kürzer als 30 Sekunden ist) oder mit der Anzeige interagiert, je nachdem, was zuerst eintritt.“
Auch wenn die Plattform Ihnen diese Werbeanalysen direkt anzeigt, lässt sich der CPV schnell wie folgt berechnen:
Gesamtwerbeausgaben (€) ÷ Anzahl der Aufrufe = Kosten pro Aufruf (€)
Branchenübergreifend geben Werbetreibende durchschnittlich 0,048 $ pro Aufruf aus. Mit anderen Worten: Die meisten Werbetreibenden zahlen am Ende mindestens 4.800 $, um 100.000 Aufrufe für ihre Anzeige zu erzielen.
Im oberen Preissegment, im Bereich Haus und Garten, müssen Sie mit etwa 0,088 $ pro Aufruf rechnen. Gesundheits- und Versicherungsunternehmen orientieren sich an einem CPV von etwa 0,071 $.
Wie YouTube jedoch erklärt: „Sie zahlen niemals mehr für eine Ansicht als das, was Sie geboten haben, und Sie können Ihre Gebotsstrategie jederzeit anpassen – so behalten Sie stets die Kontrolle.“

YouTube-Ads Aufrufrate nach Branche
Bei YouTube-Anzeigen wird die Aufrufrate definiert als „der Prozentsatz der Personen, die Ihre Anzeige angesehen haben, als sie ihnen angezeigt wurde“. Was bedeutet das? Laut YouTube „ist dies ein ziemlich guter Indikator dafür, wie gut Ihr Werbemittel funktioniert und ob Sie die richtigen Personen ansprechen.“
So wird sie berechnet:
Anzahl der Aufrufe ÷ Anzahl der Impressionen * 100 = Aufrufrate (%)
Wenn Ihre Anzeige 1.000 Impressionen erzielt hat und 319 Personen geblieben sind, um sie anzusehen oder mit ihr zu interagieren, beträgt Ihre Aufrufrate 31,9 %, was genau dem branchenübergreifenden Referenzwert entspricht.
In mehreren Branchen liegen die Aufrufraten über 35 %, darunter Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Wissenschaft und Technologie, Automobil, Elektronik sowie Haus und Garten. Nur Werbetreibende aus dem Einzelhandel verzeichnen mit nur 15,7 % einen deutlich unterdurchschnittlichen Richtwert.

Benchmarks für Instagram-Ads
Instagram hat sich von einem schlichten, ästhetischen Foto-Raster zu einer App zum Ansehen von Videos, einem Marktplatz und vielem mehr entwickelt. Dadurch bietet die App Social-Media-Werbetreibenden eine Vielzahl von Optionen zur Bewerbung ihrer Konten, Landingpages und Produktangebote, die Nutzer direkt in der App kaufen können.
Zu den Anzeigenformaten auf Instagram gehören:
- Bildbeiträge
- Videobeiträge
- Karussell-Beiträge
- Bild- oder Videoanzeigen in Stories
- Reels
- Instagram-Shop-Angebote
Trotz der Beliebtheit von Instagram-Werbung werden Kennzahlen für bestimmte Branchen nicht häufig veröffentlicht. Vorerst haben wir einige wichtige Benchmarks zusammengestellt, die für alle Branchen gelten.
Wenn Sie jedoch einen schnellen Überblick über die Leistung von Instagram-Anzeigen in Ihrer Branche erhalten möchten, sehen Sie sich diese Berichte von Social Bakers an, in denen hilfreiche Daten für eine Reihe von Branchen visualisiert sind, darunter:
- Fluggesellschaften
- Automobilbranche
- Schönheitsbranche
- E-Commerce
- Elektronik
- Mode
- Finanzen
- Medien
- Telekommunikation
- Einzelhandel
Klickrate bei Instagram-Anzeigen
Nutzer interagieren unterschiedlich mit gesponserten Inhalten, die im Hauptfeed erscheinen – wie Bildbeiträge und Karussells – und mit Anzeigen, die zwischen Stories eingeblendet werden.
Im Allgemeinen weisen Instagram-Feed-Anzeigen Klickraten zwischen 0,22 % und 0,88 % auf, während Stories-Anzeigen eine engere Spanne von 0,33 % bis 0,54 % aufweisen. Diese Werte liegen unter denen der anderen Plattformen, die wir bisher betrachtet haben.

Kosten pro Klick bei Instagram-Anzeigen
Obwohl der CPC-Richtwert von 1,83 $ für Instagram-Stories-Anzeigen ziemlich nah an Facebooks branchenübergreifendem CPC von 1,86 $ liegt, sind die Kosten pro Klick bei Feed-Anzeigen mit 3,35 $ fast doppelt so hoch.

Instagram-Ads Kosten pro Tausend
Die Kosten pro Tausend (CPM) sind der Preis, den ein Werbetreibender für 1.000 Impressionen zahlt – abgeleitet vom englischen „cost per mille“. So berechnet man sie:
Gesamtwerbeausgaben (€) ÷ Anzahl der Impressionen * 1.000 = Kosten pro Tausend
CPM kann eine nützlichere Kennzahl sein als die Kosten pro Impression, die oft nur einen winzigen Betrag wie 0,00768 $ ausmachen. Multipliziert man diesen Wert mit 1.000, erhält man plötzlich 7,68 $ – eine Zahl, die man sich gut vorstellen kann. Das ist der durchschnittliche CPM-Richtwert für Instagram-Feed-Anzeigen.
Bei Stories-Anzeigen liegt der Richtwert mit 6,25 $ pro 1.000 Impressionen etwas niedriger.

Twitter Ads Benchmarks
Ganz gleich, ob Ihre Zielgruppe Twitter wegen cleverer Promi-Tweets oder aktueller Nachrichten nutzt – Werbung auf der Plattform ist eine hervorragende Möglichkeit, ein sehr aktives Publikum mit kurzen Ausschnitten aus gesponserten Inhalten zu erreichen.
Twitter bietet eine Vielzahl von Anzeigenformaten, darunter:
- Textbeiträge
- Bilder
- Videos
- Karussells
- Sammlungen von Tweets, bekannt als „Moments“
- Gesponserte Konten
Außerdem bietet die Plattform Werbekunden die Möglichkeit, Inhalte in anderen Formaten zu sponsern, wie zum Beispiel:
- Twitter Amplify
- Twitter Takeover
- Twitter Live
Wie bei Instagram hatten wir keinen Zugang zu branchenspezifischen Benchmarks für Twitter-Werbung. Die folgenden branchenübergreifenden Durchschnittswerte sollten Ihnen jedoch einen guten Eindruck davon vermitteln, wo Ihre Anzeigenleistung steht.
Klickrate bei Twitter-Anzeigen
Branchenübergreifend liegt die durchschnittliche Klickrate von 0,86 % für Twitter-Anzeigen über den Benchmarks für LinkedIn- und YouTube-Anzeigen. Sie befindet sich zudem am oberen Ende der Spanne für Instagram-Feed-Anzeigen, liegt jedoch nur 4 Prozentpunkte unter dem branchenübergreifenden Durchschnitt von Facebook.

Kosten pro Klick bei Twitter
Der universelle CPC-Benchmark für Twitter-Anzeigen ist im Vergleich zu Instagram deutlich niedriger und liegt auch unter den branchenübergreifenden durchschnittlichen Kosten pro Klick auf Facebook. Unabhängig davon, in welcher Branche Sie tätig sind, scheint Twitter eine kostengünstigere Option oder ein günstigerer Einstiegspunkt für Werbetreibende in sozialen Medien zu sein.

Twitter-Kosten pro Tausend
Auch hier bietet Twitter einen niedrigeren CPM als Instagram: Werbetreibende aller Branchen geben durchschnittlich 5,00 $ aus, um 1.000 Impressionen pro Anzeige zu generieren.

Fazit
Diese auf Branche und Plattform basierenden Benchmarks für Social-Media-Werbung sind zwar hilfreiche Ausgangspunkte, doch Ihre wertvollsten Benchmarks stammen aus Ihren bisherigen Leistungskennzahlen. Benötigen Sie Hilfe bei der Auswertung der Daten? Wünschen Sie eine eingehende Prüfung Ihrer Social-Media-Werbung oder eine Weiterentwicklung Ihrer Strategie? Unser Social-Media-Team steht Ihnen gerne zur Seite.
Anmerkung der Redaktion: Aktualisiert im Februar 2023.
