Der Start ins Jahr 2026 brachte gleich drei Neuigkeiten zur Google-Suche mit sich. Von persönlichen Search Central Live-Veranstaltungen in Südamerika über extreme Schwankungen im Ranking bis hin zu neuen Richtlinien zu Preferred Sources gab es für SEO-Experten viel zu verdauen. Hier finden Sie eine übersichtliche 3-in-1-Zusammenfassung.
Search Central Live kehrt nach Südamerika zurück
Google hat angekündigt, dass Search Central Live 2026 nach São Paulo und Buenos Aires zurückkehren wird. Die Sonderveranstaltungen richten sich an SEO-Spezialisten, Content Writer, Entwickler, Journalisten und Websitebetreiber, die einen tieferen Einblick in die Funktionsweise der Google-Suche erhalten möchten. Laut Google werden Referenten aus den Bereichen Technik und Partnerschaften Themen wie die folgenden behandeln:
- wie die Google-Suche funktioniert und warum Algorithmus-Updates durchgeführt werden
- wie KI die Sucherfahrung unterstützt und was Websitebetreiber daraus machen können
- neue Entwicklungen in den Search Console und Trends Teams
- lokale Partnerschaften in den Bereichen Suche und Nachrichten
- wie Chrome und KI-Tools zur Verbesserung des Webs beitragen können
Google hat bewusst darauf geachtet, den „Live“-Aspekt dieser Veranstaltungen hervorzuheben. Durch den bewussten Verzicht auf Aufzeichnungen und Streaming werden die Teilnehmer dazu ermutigt, das persönliche Networking und die Echtzeit-Gespräche mit anderen Google-Nutzern voll auszuschöpfen.
Für Marken in Lateinamerika ist dies eine wertvolle Gelegenheit, direkt mit den globalen Teams in den Bereichen Suche und Nachrichten in Kontakt zu treten.
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Ranking-Volatilität nimmt Ende Januar zu
Ende Januar kam es zu weitreichenden Turbulenzen in den SERPs. Am 29. und 30. Januar meldeten SEO-Tracking-Tools extreme Schwankungen. Plattformen wie Semrush, Mozcast, Sistrix, Accuranker und SimilarWeb zeigten alle ungewöhnlich hohe Bewegungen.
Trotz der Spitzenwerte bestätigte Google kein offizielles Update. Dennoch meldete die SEO-Community spürbare Auswirkungen:
- Ranking-Einbrüche und Neuanordnung von Keywords,
- Rückgang des Traffics in mehreren Branchen,
- Rückgang der Affiliate-Verkäufe,
- erhöhte Instabilität bei KI-gesteuerten SERP-Funktionen.
Einige Branchenvertreter brachten die Volatilität mit dem laufenden Fine Tuning des Algorithmus und erweiterten KI-Übersichtstests in Verbindung. Andere wiesen auf den wachsenden Einfluss von Gemini-gestützten Suchen hin. Unabhängig von der Ursache bleibt die Schlussfolgerung dieselbe: Marken, die auf organischen Traffic angewiesen sind, müssen ihre Performance genau beobachten und verstärkt auf hochwertige Inhalte, technische SEO-Hygiene und diversifizierte Traffic-Quellen setzen.
Preferred Sources erhält offizielle Hilfe-Dokumentation
Google hat außerdem eine offizielle Hilfe-Dokumentation für die Funktion „Preferred Sources“ veröffentlicht. Mit diesem Tool können Nutzer Herausgeber von News markieren, denen sie vertrauen. Wenn jemand eine Website als bevorzugte Quelle auswählt, zeigt Google die Inhalte dieses Publishers potenziell häufiger in den relevanten Top-Stories-Ergebnissen an.
Wichtige Details, die Website-Betreiber wissen sollten, sind:
- Die Funktion arbeitet auf Domain- oder Subdomain-Ebene, nicht auf Unterverzeichnis-Ebene.
- Sie gilt derzeit für englischsprachige Suchanfragen, die „Top Stories“ auslösen.
- Publisher können ihre Leser dazu ermutigen, sie als bevorzugte Quelle zu abonnieren, aber Google verlangt keine bestimmten Maßnahmen für die Berechtigung.
Für Publisher unterstreicht dieses Update die Bedeutung von Markentreue und direkter Leserbindung. Der Aufbau von Vertrauen und die Förderung einer treuen Leserschaft gewinnen in einem wettbewerbsintensiven Nachrichtenumfeld noch mehr an Bedeutung.
Was das für Marketingverantwortliche bedeutet: Zusammenfassung der neuesten Updates
Bislang zeigen die ersten beiden Monate des Jahres 2026 ein klares Muster: Google kombiniert weiterhin KI-Innovationen, Nutzerpersonalisierung und Algorithmus-Experimente in großem Maßstab. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Digital-Marketing-Fachleute:
- die Volatilität und Performancetrends wöchentlich verfolgen,
- die technischen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung stärken,
- sich auf das Vertrauen der Zielgruppe und die Autorität der Marke konzentrieren,
- sich auf die weitere KI-getriebene Entwicklung der SERP vorbereiten.
Wie immer bleibt Flexibilität der eigentliche Ranking-Faktor. Keine Panik, schnelle Anpassung, häufiges Testen und eine Content-Strategie, die mit den Veränderungen im Suchverhalten Schritt hält!

