Stevie Snow

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Wichtiger Hinweis für Marketingfachleute! Achten Sie auf diese Anzeichen für gravierende Planungsmängel:

  • Sie haben keine klaren Fristen in Ihrem Content-Erstellungsprozess.
  • Sie planen und erstellen Inhalte auf wöchentlicher Basis.
  • Sie geben sich aufgrund von Zeitmangel öfter mit mittelmäßigen Ergebnissen zufrieden, als Sie zugeben möchten.
  • Sie haben kürzlich eine Content-Chance verpasst, weil Sie zu spät davon erfahren haben.
  • Sie verbringen den Großteil Ihrer Zeit damit, reaktiv zu handeln.

Wenn Sie eines (oder mehrere) der oben genannten Symptome bei sich feststellen, gibt es eine gute Nachricht: Es gibt eine einfache Lösung. Sie heißt Kommunikationskalender, und Sie sind hier genau richtig, um Ihren Weg zur Besserung einzuschlagen.

Lesen Sie weiter, um eine Übersicht über alle grundlegenden Kalenderfunktionen zu erhalten, die Sie kennen sollten, um den optimalen Kalender für sich zu erstellen.

Was ist ein Kommunikationskalender?

Ein Kommunikationskalender ist eine zentrale Plattform, die zur Planung und Terminierung anstehender Inhalte und Marketingmaßnahmen dient. Sie können ihn sich als visuelle Darstellung der Umsetzung Ihrer Content-Marketing-Strategie vorstellen.

Richtig eingesetzt sorgt dieses Tool dafür, dass Marketingteams bei Content-Deadlines auf dem gleichen Stand sind, und gewährleistet einen stetigen Fluss an leistungsstarken Inhalten.

Vielleicht kennen Sie den Kommunikationskalender unter anderen Namen, wie zum Beispiel Marketingkalender oder Content-Kalender. Diese Begriffe können im Allgemeinen synonym verwendet werden, da sie umfassend genug sind, um deine gesamte Strategie abzudecken – von einzelnen Assets bis hin zu größeren Projekten und Kampagnen.

Wenn Sie Ihren Zeitplan nach Contenttypen organisieren möchten, gibt es folgende weitere Kalenderarten:

  • Redaktionskalender: Dient der Verfolgung von Veröffentlichungs- und Posting-Plänen für Long-Form-Content wie Blogbeiträge und Whitepaper.
  • Social-Media-Kalender: Konzentriert sich auf anstehende Beiträge und Kampagnen für jeden Social-Media-Kanal.
  • E-Mail-Marketing-Kalender: Organisiert den Zeitplan für Newsletter, Kampagnen und einmalige Nachrichten an E-Mail-Abonnenten.
  • Kalender für die interne Kommunikation: Legt einen Zeitplan für den Austausch interner Informationen mit den Mitarbeitern fest.

Häufig beginnen Marketingteams mit einem universellen Kommunikationskalender, der einen allgemeinen, visuellen Überblick zu ihrer Strategie über Kanäle, Taktiken und Zielgruppen hinweg bietet. Faktoren wie Teamgröße, inhaltlicher Schwerpunkt, Veröffentlichungsrhythmus und allgemeine Marketingziele helfen den Teams dann bei der Entscheidung, ob es sinnvoll ist, ergänzende Kalender zu erstellen, die spezifisch auf bestimmte Contenttypen zugeschnitten sind.

Es gibt verschiedene Ansätze für Marketingkalender. Wir werden später näher darauf eingehen, aber vorerst sollten Sie wissen, dass die besten Kalender einige wichtige Merkmale gemeinsam haben:

  • Gemeinsam nutzbare Ressource: Stellen Sie sicher, dass Ihr Kalender für alle Beteiligten zugänglich ist, die an der Planung, Erstellung, Verbreitung und Analyse von Inhalten beteiligt sind. Wahrscheinlich möchten Sie ihn auch mit Führungskräften teilen, die Ihren Fortschritt verfolgen.
  • Ein dynamisches Tool: Die besten Content-Marketing-Strategien sind flexibel, was bedeutet, dass Ihr Kalender dies ebenfalls sein sollte. Zögern Sie nicht, Ihren Kalender im Laufe der Zeit anzupassen und ihn bei Bedarf an den Nachrichtenzyklus, Trends und unvorhersehbare Ereignisse anzupassen.
  • Wichtige Details: Ihr Kalender bietet nicht Platz für jede einzelne Information, sollte aber die wichtigen Details klar vermerken, wie Veröffentlichungstermine, Verbreitungskanäle und die Zuständigkeit der Teammitglieder.

Sie können Ihren Kalender Monat für Monat ausfüllen, doch die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie auf Quartals- oder Jahresbasis vorausplanen. Sobald er fertig ist, wird er Ihr zuverlässiger Leitfaden zur Erreichung Ihrer Content-Marketing-Ziele sein.

Warum sich ein Kommunikationskalender lohnt

Ein Kommunikationskalender ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung Ihres Content-Erstellungsprozesses für bessere Ergebnisse. Als nützliches Werkzeug zum Aufbau und zur Pflege eines gezielten Kommunikationsplans bietet Ihr Kalender viele Vorteile.

Behalten Sie den Überblick

Ein Marketingkalender bietet einen umfassenden Überblick über Ihren Kommunikationsplan und die anstehenden Inhalte. Dies erleichtert die Organisation all Ihrer Ressourcen und stellt sicher, dass Sie Ihre Content-Ziele über das ganze Jahr hinweg abdecken, anstatt sich im letzten Quartal auf einen Endspurt zur Ziellinie verlassen zu müssen.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen diese Gesamtperspektive, Lücken in Ihrem Plan zu erkennen, sodass Sie diese frühzeitig schließen und einen ausgewogenen Content-Fluss etablieren können.

Fördern Sie die Abstimmung und Motivation im Team

Auch Ihr Team profitiert direkt von einem Kommunikationskalender, der alle auf dem gleichen Stand hält. Verabschieden Sie sich von Unklarheiten, doppelter Arbeit und anderen Symptomen eines unstrukturierten Content-Erstellungsprozesses.

Ein Kalender verbessert die Koordination zwischen den Teammitgliedern, indem er die Zuständigkeiten in jeder Phase des Prozesses klarstellt und interne Kommunikationskanäle öffnet, um sicherzustellen, dass jeder darauf vorbereitet ist, seine Rolle zu erfüllen. Das Ergebnis ist ein Team, das Verantwortung übernimmt, und Einzelpersonen, die bei jeder Marketingaufgabe, jedem Asset und jeder Kampagne gleichberechtigt sind.

Die visuelle Darstellung von Terminen hat zudem den zusätzlichen Vorteil, dass sie die Teammitglieder motiviert, ihre Aufgaben zu erledigen und auf konkrete Endziele hinzuarbeiten.

Erleichtern Sie Content-Erstellern das Leben

Gerade für die Kreativen in Ihrem Team sind Kommunikationskalender besonders nützlich, um ihre Zeit für die Content-Erstellung einzuplanen. Der klare Fahrplan für anstehende Marketingaktivitäten hilft Content-Erstellern, ihre Wochen und Monate mühelos zu planen.

Wenn sie rechtzeitig informiert werden, können Content-Ersteller sogar Pufferzeiten für Kreativitätsblockaden und andere mögliche Hindernisse einplanen.

Optimieren Sie Ihren Content-Erstellungsprozess

Als Marketingverantwortliche sind wir immer darauf vorbereitet, in den reaktiven Modus zu wechseln, aber ein Kommunikationskalender bewahrt Ihr Team davor, ständig in letzter Minute hektisch zu agieren und sich mit dem zufrieden zu geben, was in einem kurzen Zeitfenster zu bewältigen ist.

Vorausplanung hilft dabei, Terminkonflikte aufzudecken, sodass Sie Zeitpläne und Veröffentlichungstermine an die Kapazitäten Ihrer Mitarbeiter anpassen können. Durch die gleichmäßige Verteilung der Arbeitslast über den Monat hinweg haben Ihre Content-Ersteller den nötigen Freiraum, um kontinuierlich Inhalte von höchster Qualität zu produzieren. Das Aufgabenmanagement kann dies unterstützen, indem es dafür sorgt, dass alle organisiert und auf Kurs bleiben.

Für das Marketingteam als Ganzes trägt dieser optimierte Prozess dazu bei, die Veröffentlichungsfrequenz über verschiedene Marketingkanäle hinweg aufrechtzuerhalten. Letztendlich führen diese Verbesserungen in Ihrem internen Workflow zu konsistenteren Ergebnissen nach außen, was zu einer besseren Interaktion mit dem Content und mehr Conversions führt.

Setzen Sie Ihr Budget sinnvoller ein

Ihr Kommunikationskalender bringt auch finanzielle Vorteile mit sich! Wenn Sie einen besseren Überblick darüber haben, welche Inhalte in der Pipeline sind und worauf Sie Ihre Bemühungen im Laufe des Jahres konzentrieren werden, lassen sich die optimalen Zeitpunkte für Investitionen präzise bestimmen und die Ausgaben kontinuierlich überwachen.

Nutzen Sie Content-Chancen

Wenn Sie vorausschauend Ihren Kommunikationskalender füllen, fällt es leichter, Saisonzeiten, Feiertage, relevante Thementage und andere Content-Goldgruben einzuplanen. Mit mehr Vorbereitungszeit kann Ihr Team zielgruppenspezifische und zielgerichtete Inhalte produzieren, die zum idealen Zeitpunkt veröffentlicht werden können.

Nächstes Mal noch besser abschneiden

Ein Kommunikationskalender ist mehr als nur ein Werkzeug für die Zukunftsplanung – er bietet auch eine historische Perspektive, auf die Sie bei der Entwicklung neuer Strategien zurückgreifen können. Nutzen Sie ihn, um alles zu dokumentieren – von dem, was gut funktioniert hat, bis hin zu dem, was sich nicht lohnt, noch einmal zu wiederholen. So können Sie sich Jahr für Jahr weiter verbessern.

Beziehen Sie diese wesentlichen Elemente in Ihren Kommunikationskalender ein

Warnung: Es kann sein, dass Sie ein Gefühl der Panik verspüren, wenn Sie sich zum ersten Mal hinsetzen und auf Ihren leeren Kalender starren. Keine Sorge! Ähnlich wie ein Autor den blinkenden Cursor auf einem leeren Dokument überwindet, wird auch dieser Moment vorübergehen.

Der beste Weg, um in Gang zu kommen, ist, sich auf die notwendigen Elemente eines Content-Kalenders zu konzentrieren. Sie können die folgenden Punkte einbeziehen:

  • Projektname: Der Titel muss nicht ausgefallen sein – je klarer, desto besser. Das Ziel ist, dass alle genau wissen, worauf Sie sich beziehen, damit sie sich nahtlos in ihre Aufgaben einarbeiten können.
  • Contenttyp: Geben Sie die Art des Cotents an, z. B. Social-Media-Beiträge, Blogartikel oder E-Mail-Kampagnen.
  • Veröffentlichungsort: Stellen Sie sicher, dass klar ist, wo der Inhalt veröffentlicht wird, sobald er fertig ist.
  • Fristen: Geben Sie wichtige Termine für jedes Projekt an, darunter den Zeitpunkt der Veröffentlichung sowie die Fristen, bis zu denen die einzelnen Teile des Puzzles fertiggestellt sein müssen, um das Endergebnis zu erreichen.
  • Verantwortlichkeiten im Team: Machen Sie deutlich, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist, damit jeder Beteiligte versteht, was er zu tun hat und wann er es erledigen muss.
  • Aktualisierungen: Halten Sie alle über den Projektstatus auf dem Laufenden, indem Sie Aktualisierungen in einem Notizbereich bereitstellen oder auf detailliertere Projektunterlagen verlinken.
  • Farbcodierung: Verwenden Sie Farben, um bestimmte Details schnell hervorzuheben, wie z. B. die Art des Inhalts, die Kampagne oder die Zuständigkeit eines Teams.

Sie können Ihren Kalender so detailliert gestalten, wie Sie möchten, wir empfehlen jedoch gewisse Einschränkungen, damit er ein hilfreiches, übersichtliches Werkzeug für Ihr Team bleibt.

Ihr Kalender ist eine Ergänzung zu Ihrer gesamten Marketingstrategie. Er sollte zwar klar auf Ihre Content-Ziele, Ihre Zielgruppe und andere Elemente Ihres Gesamtkonzepts abgestimmt sein, aber es ist hilfreich, nur die Informationen hervorzuheben, die für die Optimierung Ihrer internen Kommunikation und Ihres Content-Erstellungsprozesses am relevantesten sind.

Erstellen Ihres Kalenders

Denken Sie daran, dass ein Kommunikationskalender zwar viele neue Ideen anregen kann, aber eher ein Planungs- und Organisationstool ist als eine Ideenfabrik. Es ist am besten, Ihre Marketingstrategie bereits festzulegen, bevor Sie einen Kalender erstellen, da diese die Inhalte und Kampagnen bestimmt, die jeden Monat füllen.

Sobald Sie mit Ihrer Strategie zufrieden sind, können Sie diese Schritte befolgen, um Ihren Kalender zu erstellen.

1. Legen Sie die Zuständigkeit für den Kalender fest

Bevor Sie sich zu sehr in die Kalendererstellung vertiefen, sollten Sie festlegen, wer in Ihrem Team für die Verwaltung und Aktualisierung Ihres Kalenders während des gesamten Jahres verantwortlich sein wird. Ohne eine klare Zuständigkeitsverteilung von Anfang an könnte Ihr Kalender schnell zu einer veralteten und nutzlosen Ressource werden.

2. Legen Sie Ihren Planungshorizont fest

Als Nächstes sollten Sie entscheiden, wie weit Sie in die Zukunft blicken möchten. Möchten Sie Ihren Kalender für den nächsten Monat, das nächste Quartal oder das nächste Jahr füllen?

Es versteht sich von selbst: Je mehr Sie im Voraus planen können, desto besser. Allerdings gibt es oft verschiedene Faktoren, die es Marketingfachleuten erschweren, jedes Detail auf einmal zu planen. Wenn dies auf Ihr Team zutrifft, sollten Sie grobe Pläne für das gesamte Jahr erstellen, auf die Sie monatlich oder vierteljährlich zurückgreifen können, um sie zu verfeinern.

3. Wählen Sie Ihr Kalenderformat

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Kommunikationskalender zu gestalten. Scheuen Sie sich also nicht, Ihren Kalender so anzupassen, dass er am besten zu Ihrem Team und Ihren Content-Zielen passt. Zu den Favoriten von Marketingverantwortlichen zählen traditionelle Kalender, Tabellenkalkulationen und Kanbans.

Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, wo Ihr Kalender gespeichert werden soll und wer Zugriff darauf haben wird. Die Antwort könnte in Content-Planungstools liegen, die den Prozess optimieren und Ihren Kalender für verschiedene Stakeholder leicht zugänglich machen.

Zu den von Marketingfachleuten empfohlenen Kalendersoftware- und Projektmanagement-Plattformen gehören CoSchedule, Hootsuite, Loomly, Trello und Brafton.

4. Bauen Sie Ihre eigene Sammlung an Content-Ideen auf

Der einfachste Weg, Ihren Kalender zu füllen, besteht darin, auf eine Liste mit Content-Ideen zurückzugreifen, die Sie bereits als erfolgreich eingestuft haben. Die Ideen, die es noch nicht in die engere Auswahl geschafft haben, werden zu Ihrem Backlog, auf das Sie im Laufe des Jahres bei Bedarf zurückgreifen können.

Wenn Sie noch keine Sammlung mit Content-Ideen haben, nehmen Sie sich etwas Zeit für ein Brainstorming, damit Sie bereit sind, Ihren Kommunikationskalender zu erstellen. Geben Sie sich die Freiheit, alle Ideen aufzuschreiben, und nehmen Sie dann etwas Abstand, um die schlechten Ideen zu streichen und die besseren zu bewerten, damit Sie priorisieren können, welche Ideen Sie zuerst umsetzen möchten.

Sie können Ihre Ideen auch nach Themen, Inhaltskategorien und Zielen gruppieren. Das macht es Ihnen einfacher, Ihre Inhalte abwechslungsreich zu gestalten, während Sie Ihre Ideen in den Kalender eintragen.

Ein weiterer Profi-Tipp: Sie müssen nicht alles von Grund auf neu erstellen! Gehen Sie Ihre aktuellen Ressourcen durch, um Möglichkeiten zu finden, wie Sie sie wiederverwenden oder auf neue Weise teilen können.

5. Füllen Sie Ihren Kalender

Mit Ihren Content-Ideen sind Sie nun endlich bereit, Ihren Marketingkalender zu füllen.

Legen Sie zunächst die Häufigkeit der Veröffentlichungen fest, damit Sie die richtige Menge und Häufigkeit an Inhalten für jeden Monat planen können.

Berücksichtigen Sie anschließend Ihren Workflow zur Inhaltserstellung, wenn Sie die Veröffentlichungstermine für jedes Asset oder jede Kampagne festlegen. Rechnen Sie rückwärts, wie lange die Erstellung, Überprüfung und Freigabe der Inhalte dauern wird, um einen Veröffentlichungstermin zu wählen, der Ihrem Team ausreichend Zeit lässt, dies umzusetzen. Um die Urlaubspläne Ihrer Mitarbeiter effizient zu verwalten, können Sie auch einen Urlaubsplaner in Ihren Kommunikationskalender integrieren. So stellen Sie sicher, dass Feiertage und Urlaubsanträge in Ihrer Inhaltsplanung berücksichtigt werden, was Terminkonflikte verhindert und einen reibungslosen Arbeitsablauf gewährleistet.

Tragen Sie alles in den Kalender ein

Mit all diesen Punkten im Hinterkopf sind Sie bereit, einen Kommunikationskalender zu erstellen und einen klaren und organisierten Weg zu Ihren Content-Marketing-Zielen einzuschlagen.