Anthony Basile

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Mehr Traffic auf die Website Ihres Unternehmens und generell auf Ihre digitalen Ressourcen zu lenken, ist ein gängiges Ziel im digitalen Marketing. All der Content, den Sie mit so viel Mühe erstellt haben, nützt Ihnen nichts, wenn er nicht aufgerufen wird.

Um digitales Marketing professionell anzugehen und die Besucherzahlen zu steigern, müssen Sie wissen, woher Ihre Besucher kommen. Solange Sie den Traffic nicht seinen Quellen zuordnen können, werden Sie Schwierigkeiten haben zu verstehen, welche Marketingmethoden Ihnen den größten Nutzen bringen, welche zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern und welche für Ihr Unternehmen schlichtweg ungeeignet sind.

Eine solide Kampagne zur Steigerung der Markenbekanntheit, der Konversionsrate, der Reputation oder anderer wichtiger Kennzahlen basiert auf fundierten Daten. Dazu gehören auch Informationen zur Zuordnung der Traffic-Quellen.

Was sind mögliche Traffic-Quellen für Websites?

Website-Traffic ist ein Maß für die Anzahl der Nutzer, die Ihre Online-Ressourcen aufrufen und mit ihnen interagieren. Traffic-Quellen geben an, woher diese Nutzer kommen. Was zieht die Menschen auf Ihre Website? Fundierte Informationen zu diesen Fakten können Ihnen helfen, jeden Aspekt Ihrer Marketingstrategie zu optimieren.

Zu den verschiedenen Traffic-Quellen, auf die Sie stoßen werden, gehören unter anderem:

  • Direkter Web-Traffic: Das bedeutet, dass jemand die Adresse Ihrer Website in seinen Webbrowser eingibt und die Seite aufruft. Direkter Traffic lässt sich nur schwer in eine digitale Marketingstrategie einbeziehen, da es schwierig ist, genau zu bestimmen, wo ein bestimmter Kunde von Ihrer Website erfahren hat, bevor er dorthin gelangt ist.
  • Traffic aus sozialen Medien: In einer Zeit, in der praktisch jede Marke auf mehreren Social-Media-Plattformen aktiv ist, ist es naheliegend, dem Traffic aus sozialen Medien hohe Priorität einzuräumen. Dies ist ein Sammelbegriff, der alle Arten von Links aus Social-Media-Beiträgen umfasst. Verbraucher, die sich von Posts auf X (früher Twitter), Instagram oder LinkedIn zu Ihnen durchklicken, sorgen für Traffic aus sozialen Medien.
  • Organischer Traffic (Search Traffic): Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielen darauf ab, diese Art von Website-Traffic zu generieren. Das bedeutet, dass jemand auf ein Ergebnis auf einer Suchergebnisseite (SERP) klickt. Je besser Sie Ihre Blogbeiträge und Landingpages optimieren, desto höher werden sie in den SERPs ranken. Dadurch bringen Sie Ihre Inhalte in eine ideale Position, um organischen Traffic aufzubauen.
  • Paid Search Traffic: Als Gegenstück zum organischen Search Traffic bezeichnet dies Klicks, die durch bezahlte Anzeigen auf SERPs generiert werden. Da Suchmaschinen wie Google einen großen Teil ihrer Seiten für Werbeflächen reservieren, ist der Kauf bezahlter Werbung eine legitime Möglichkeit, Ihre Website zu bewerben. Bezahlter Traffic auf Google-Werbeflächen und anderswo ist eher eine Ergänzung zum organischen Traffic als ein Ersatz dafür.
  • Referral Traffic: Wenn Besucher von einer Website direkt auf eine andere gelangen, spricht man von Referral Traffic. Diese Art von Traffic stammt in der Regel von Beiträgen, die für Ihre Marke relevant sind und auf Websites Dritter erscheinen. Das Verfassen von Gastbeiträgen für Fachzeitschriften, der Austausch von Blogbeiträgen mit einem befreundeten Unternehmen und das Anlegen von Profilen in Online-Verzeichnissen sind gängige Wege, um Referral Traffic zu generieren. Auch Affiliate-Marketing kann zu dieser Quelle beitragen.
  • E-Mail-Traffic: Damit ist Web-Traffic gemeint, der über Links in E-Mails generiert wird. Unabhängig davon, ob Ihre primäre E-Mail-Strategie einen regelmäßigen Newsletter, gezielte Marketing-E-Mail-Kampagnen oder beides umfasst, können Sie mit hochwertigen Nachrichten das Interesse an Ihrer Website wecken. Das Sammeln von Anmeldungen für eine E-Mail-Liste kann Ihnen helfen, langfristig Traffic von Ihrer Zielgruppe zu generieren.

Sich mit all diesen Quellen und ihrer relativen Bedeutung für Ihre Marke vertraut zu machen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Planung Ihrer Marketingstrategie. Das digitale Marketing einiger Unternehmen dreht sich um Social-Media-Beiträge, während es bei anderen weitgehend von SEO-Marketing oder Paid Search bestimmt wird.

Unabhängig davon, ob Sie mit einer Marketingagentur oder einer internen Abteilung zusammenarbeiten, sollte Ihr Plan berücksichtigen, welche Traffic-Quellen den größten Fokus, das größte Budget und die größte Aufmerksamkeit verdienen. Die Optimierung Ihrer Kosten und Ihres Zeitaufwands bedeutet, sich auf die wirklich wichtigen Quellen zu konzentrieren und andere außer Acht zu lassen.

Welche Vorteile bietet das Tracking von Website-Traffic-Quellen?

„Funktioniert das?“ Das ist die Schlüsselfrage, die allen intelligenten Anpassungen von Marketingkampagnen zugrunde liegt. Solange Sie nicht feststellen können, wie gut Ihre aktuellen Maßnahmen funktionieren, ist es schwer zu wissen, wie Sie als Nächstes vorgehen sollen.

Marketing ist im besten Fall eine Wissenschaft – mit all der Präzision und dem Experimentiergeist, die dazu gehören. Das bedeutet, dass Sie die wissenschaftliche Methode anwenden und umfangreiche Daten sammeln müssen, die Ihre Maßnahmen leiten.

Ganz gleich, ob die Ergebnisse Ihrer Bemühungen zur Traffic-Zuordnung vielversprechend oder enttäuschend sind: Wissen ist Macht. Sich dem digitalen Marketing zu widmen bedeutet, Geld auszugeben, und Sie haben das Recht zu wissen, ob dieses Geld die beabsichtigte Wirkung erzielt und ob Sie Such-Traffic für Ihre Marke auf die beste oder effizienteste Weise gewinnen.

Erfolg (und Misserfolg) des Web-Traffics interpretieren

Wenn ein bestimmter Kanal eine zufriedenstellende Menge an Web-Traffic generiert, ist das eine wertvolle Bestätigung dafür, dass Ihr Budget gut angelegt wurde. Es ist zudem ein nützlicher Datenpunkt über Ihre Kunden, der Ihnen bei der Planung zukünftiger Marketingmaßnahmen helfen wird. Wenn die Daten das Gegenteil zeigen – dass Sie von einem bestimmten Kanal nicht viel Traffic verzeichnen –, kann diese Information sogar noch wichtiger sein.

Einen Mangel an ausreichendem Traffic können Sie durch entsprechende Maßnahmen beheben. Wenn beispielsweise SEO-Inhalte keine Klicks generieren, können Sie mögliche Probleme mit dem Material diagnostizieren oder ein neues Format ausprobieren, um Ihren „kostenlosen“ Website-Traffic zu steigern. Vielleicht muss der Artikel neu optimiert werden, um in den Suchergebnissen weiter oben zu erscheinen. Möglicherweise sind die Überschrift oder die Meta-Beschreibung nicht ansprechend genug. In manchen Fällen stellen Sie vielleicht sogar fest, dass Sie auf einen Suchbegriff abzielen, der für Ihre Zielgruppe nicht relevant ist.

Je präziser Sie die Herkunft Ihres Traffics aufschlüsseln, desto effektiver können Sie diese Erkenntnisse für sich nutzen. Wenn Sie sich nicht nur auf den organischen Traffic im Allgemeinen konzentrieren, sondern sich mit den Details befassen, welche Blogbeiträge am besten abschneiden, können Sie ein klares Profil Ihrer Zielgruppe erstellen. Mit diesem Wissen können Sie Ihren Kunden weiterhin Inhalte bereitstellen, die zunehmend positive Ergebnisse erzielen.

Wie helfen Ihnen führende Methoden bei der Attribution von Website-Traffic?

Sie können eine Vielzahl von Plattformen für digitales Marketing nutzen, um den Web-Traffic zuzuordnen. Zum Glück für Ihr Marketingbudget müssen Sie jedoch nicht in obskure, komplexe oder teure Technologien investieren. Vielmehr sind Attributions-Dashboards bereits in den branchenüblichen Tools enthalten, die Sie möglicherweise bereits nutzen, nämlich Google Analytics und Google Search Console.

Einfache Funktionen dieser Marketingplattformen ermöglichen Ihnen einen detaillierten Einblick in Ihre Traffic-Quellen. So können Sie beispielsweise mit der Google Search Console den SEO-Traffic nach bestimmten Suchbegriffen aufschlüsseln und anschließend erkennen, welche Blogbeiträge oder Landingpages auf Ihrer Website die Nutzer anziehen, die diese Suchanfrage eingeben.

Die Wahl des Tools hängt davon ab, welche Art der Traffic-Attribution Sie durchführen. Während die Google Search Console eine gute Wahl für organischen Traffic ist, ist die Messung der Ergebnisse einer Pay-per-Click-Kampagne oder anderer bezahlter Marketingmaßnahmen eine Aufgabe für Google Analytics oder Ihre Plattform für bezahlte Werbung. Damit können Sie sehen, wie Ihre Website in Bezug auf jedes Ihrer Ziel-Keywords während eines bestimmten Zeitraums abgeschnitten hat.

Standard-Tools helfen Ihnen bei der Nachverfolgung komplexer Traffic-Quellen

Manche Traffic-Arten sind weniger einfach zu erfassen als organischer oder bezahlter Search Traffic. Social-Media-Traffic lässt sich beispielsweise nur schwer messen und nachvollziehen. Google Analytics kann Ihnen bei diesem Prozess jedoch helfen. Durch die Erstellung benutzerdefinierter Kampagnen in Google Analytics können Sie eindeutige Codes generieren, mit denen Sie die Ergebnisse bestimmter Kampagnen auf Social-Media-Plattformen nachverfolgen können.

Anstatt aufzugeben und darauf zu verzichten, eine bestimmte Art von Web-Traffic zu erfassen, können Sie immer eine Lösung finden. Zusätzlicher Aufwand in der Anfangsphase einer Kampagne kann Ihnen helfen, Ihre Maßnahmen in Zukunft zu optimieren; dies wiederum kann Ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Unternehmen in Ihrer Branche sichern. Das Verständnis dafür, wie verschiedene Traffic-Quellen zusammenwirken, hilft Ihnen dabei, in Zukunft noch leistungsstärkere Kampagnen zu entwickeln.

Entwickeln Sie eine stärkere digitale Marketingstrategie durch effektives Tracking von Traffic-Quellen

Die Traffic-Attribution ist kein Selbstzweck. Sie ist vielmehr der Treibstoff für Ihre Marketingkampagnen. Die Entwicklung einer digitalen Marketingkampagne erfordert eine ganzheitliche Betrachtung: Sie müssen Ihre Ziele festlegen, Ihre Zielgruppe ansprechen und Methoden auswählen, mit denen Sie diese Ziele erreichen können.

Die Zuordnung von Trafficquellen spielt bei der Entwicklung einer Marketingstrategie in mehreren Phasen eine Rolle. Zu Beginn einer neuen Strategie ist es hilfreich zu wissen, welche Kanäle für Sie in der Vergangenheit erfolgreich waren. Während Ihrer Kampagne können Sie davon profitieren, zu sehen, wie die tatsächliche Leistung im Vergleich zu den Erwartungen abschneidet. Nach einem bestimmten Zeitraum können Sie dann Ihren Traffic-Akquisitionsbericht auswerten und Anpassungen für Ihre nächste große Kampagne vornehmen.

Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit mit einer externen Marketingagentur entscheiden, kann dieser Partner Sie bei den technischen Aspekten Ihrer digitalen Marketingstrategie unterstützen, darunter auch bei der Auswertung der Kennzahlen zur Traffic-Quellen-Attribution. Wenn Sie Ihre Kampagnen hingegen vollständig über eine interne Marketingabteilung abwickeln, können Ihre eigenen Mitarbeiter die Steuerung der Google Search Console und von Google Analytics übernehmen.

Unabhängig davon, wer die Verantwortung für Ihre Marketingstrategie übernimmt, sollten Sie auf keinen Fall versäumen, die Quellen Ihres Web-Traffics nachzuverfolgen. Mangelnde Transparenz kann dazu führen, dass Ihnen wichtige Informationen fehlen, die Sie benötigen, um Ihre Maßnahmen zur Traffic-Akquise erfolgreich zu steuern.